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Ich bin ja bekanntlich bekennender Fan der Serie Outlander. Was auch nicht wirklich verwunderlich ist, kennt man meine Bücher und mich

Bereits zu meiner Schulzeit habe ich geschrieben, erst Gedicht und Reime, dann Kurzgeschichten.

Mein Onkel trägt Schuld daran, dass ich schon im frühesten Kindesalter Burgen und Schlösser geliebt habe.

Ich bin überzeugt, da hatte es seinen Anfang, den alles Keltische zog mich wie magisch an.

Dass ich jedoch anfing, Bücher für Erwachsene zu schreiben, habe ich keiner geringeren als Diana Gabaldon - der literarischen Schöpferin von Outlander zu verdanken. 

Ihre Bücher, ja die Bildgewalt, die sie mit ihren Wörtern in meinem Kopf auslöste, brachten mich dazu »Das Steinerne Tor« zu schreiben. 

Ich fing an meinen Traum zu Leben und trotz etlichem Belächeln nicht aufzugeben. 

Irgendwann kam ich über Facebook - man mag es verteufeln, mir jedoch hat es sehr viele Türen geöffnet und ich wäre heute nicht da, wo ich nun bin! - zur Gruppe Outlander Deutschland - https://www.facebook.com/groups/ OutlanderDeutschland 

Viele völlig fremde Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands und darüber hinaus, die alle Eines gemeinsam haben.

Sie lieben Diana Gabaldons Bücher und die von Starz erschaffene Serie Outlander, deren Basis eben jene Bücher von Diana bilden.  

Man schreibt sich hier und da, liest in Kommentaren voneinander, aber geht da ein Treffen im »Real-Life«? Verträgt man sich?Geht einem nicht der Gesprächsstoff aus? 

Klar haben wir uns in kleineren Kreisen bereits einige Male getroffen. 

Manche kennen sich von den Film Conventions. 

Wir Schwaben-Schaben-Sassenachs treffen und chatten sogar sehr regelmäßig. 

Tatsächlich waren vier von uns dieses Jahr im Schottlandurlaub und es war MEGA! 

Aber trotzdem hat man gewisse bedenken.   

Erschwerend für mich als Autorin, kam hinzu, dass viele Mitglieder meine Leserinnen & Leser sind.

Die Frage: Kann ich ihre Erwartungen an mich erfüllen?, drängte sich beständig auf. 

Immerhin habe ich Ihnen und dem Forum meinen Erfolgsroman 

»Tausche Ehegatten gegen Mann im Kilt« zu verdanken. 

Die Idee dazu lieferten die vielen lebhaften Diskussionen in den Foren und die Erlebnisse einiger Freundinnen. Dementsprechend stieg meine Aufregung, zumal ich eine Lesung mit Whiskytasting zum Programm beisteuern durfte. 

Man sollte meinen so oft und auf die unterschiedlichsten Weisen wie ich bereits aufgetreten bin, sollte »Frau« da ganz locker und leicht ran gehen.
Von wegen!

Dass Barbara Schnelldie Übersetzerin von Dianas Büchern und ihre Deutsche-Stimme, ebenfalls da sein würde, beruhigte mich nicht im Geringsten. 

Hallo! Die Frau sieht regelmäßig Diana Gabaldon und hat sie mit Sicherheit auch mehr als einmal lesen hören. Außerdem arbeitete Frau Schnell mit so manchem Top-Autor zusammen.

Ganz ehrlich, um es mit Ian MacLeods Worten zu sagen: Mir ging der Arsch auf Grundeis!

Im Auto musste die arme Tina meinen gelesenen Szenen lauschen und sich dabei aufs Autofahren konzentrieren. Ein schwieriges Unterfangen für Tina und für mich auch.

Frau hat schließlich Ansprüche an sich selbst!

Sicherheitshalber kein oder wenig Gälisch verwenden? Àdhamh ó Broin , der Gälisch-Lehrer der den Schauspielern jene Sprache, die ich so bewundere, beigebracht hat, der Gälisch-Lehrer schlechthin war ja auch anwesend.

Treffpunkt Schloss Buchenau, bei Bad Hersfeld empfing uns mit Regenschirm- auf-Regenschirm- zu-Wetter.

Nach und nach trafen die verschiedenen Mitglieder von Outlander Deutschland ein. 

Was soll ich großschreiben!

Bereits am abendlichen Buffet herrschte emsiger Gesprächsstoff. 

Jeder unterhielt sich mit jedem. Purer Spaß, von Berührungsängsten keine Spur. 

Fast als kenne man sich bereits ein Leben lang. Freunde sozusagen!

Selbst Àdhamh ò Broin der nun wahrlich mit all den Stars zusammen gearbeitet hatte, beteiligte sich in sehr gutem Deutsch an den Gesprächen. 

Aye, ein sympathischer toller Mann.

Hier geht es zu seiner tollen Facebookgruppe  https://www.facebook.com/groups/Adhamhs.O.Broinies/ 

Die Nacht war nach einigen Wee Drams Whisky schnell vorbei, doch am Frühstücksbuffet blieb keine Zeit für meine flatternden Nerven. 

Die fehlenden Mitglieder, ebenso wie Barbara Schnell reisten an. 

Kräuterfrauen mit einem Kräuterstand, zauberhaft duftende Seifen und Esther mit ihren wunderschönen Zeichnungen sowie den liebevoll handgefertigten

Schottischen Accessoires, luden nebst meinem Büchertisch zum bestaunen, kaufen und tauschen ein. Ich hatte auch einen Tisch und so verging die Zeit mit signieren und Gesprächen ruckzuck.

Nach einer gelungenen Überraschung mit den Burghaun Castle Pipes & Drums, die mit 30 Leuten und einer Sängerin ihr bestes an schottischem Liedgut gaben, Schaffte ich es sogar nach einem Gruppenfoto eine Sprachnachricht fürs Schottenradio - bei dem ich sonst eigentlich gewesen wäre - aufzunehmen mit einem Dreifachen »Tùlach Àrd.«

Es folgte ein sehr humoriger Gälischkurs mit Àdhamh https://www.facebook.com/Gaeliconsultant/ der mich ein bisschen hoffen lässt, doch noch besser Gälisch sprechen zu können.

In der langen Schlange von Barbara Schnell standen alle geduldig an. Sie signierte ihre übersetzten Bücher von Diana Gabaldon und hatte sogar Aufkleber mit Dianas Signatur mitgebracht, die diese eigens per Feedex noch geschickt hatte. Was mich wenigstens etwas darüber hinweg tröstet, dass ich in München nicht dabei sein konnte, als Diana Outlander die Serie in einem Kino vorstellte. 

Die Lesung mit Whiskytasting stellte uns kurz vor eine Herausforderung, wie setzt man über 50 Menschen hin, um zügig einschenken zu können und so das diese einen beim Lesen und Erklären gut hören? Für Lampenfieber blieb mir wieder keine Zeit.

Zum Glück machten es mir die netten Lassies & Laddies von Outlander Deutschland aber sehr leicht. Es wurde an den richtigen Stellen gelacht und nachgefragt. Meine zwei fleißigen Helfer Tina und Bernd haben das Einschenken professionell übernommen. Es lief wie am Schnürchen und die begeisterten Gesichter und brüllenden Lacher sprachen für sich. Ich habe mich sehr über Barbaras Kompliment gefreut  - »Wenn du mal ein Hörbuch machst, lies es bitte selbst ein!« Ich fürchte allerdings, Àdhamh wundert sich noch immer über den »Käsespätzlespezialist« aus »Vom Umtausch ausgeschlossen Mann im Kilt«. 

Die Erleichterung, und der Spaß waren so groß, dass mit mir sieben Mädels versumpft sind und eine sehr kurze Nacht, zum Glück nicht unter den Tischen verbringen mussten.

Einen weiteren ausführlicheren Bericht findet ihr bei Outlander Deutschland:

https://outlanderdeutschland.wordpress.com/2016/06/21/moorleichen-und-scheissende-schotten-ein-fantreffen-fanmilytreff16/ 

Himmel, fast hätte ich die Erwähnung der vielen sexy Männerknie vergessen...Die Kilt tragenden Laddies gab es nämlich zur Freude der Lassies auch. 

Es war so schön, dass eine Wiederholung geplant ist.